Kleinlok Köf III

Ende der 1950er Jahre zeigte es sich immer mehr, dass die weit verbreiteten Klein-Rangierlokomotiven des Tpys Köf II (Baureihe 323) den steigenden Lasten nicht mehr gewachsen waren. Das Aufkommen war jedoch oft zu gering, um eine große Rangierlok einzusetzen.

Zusammen mit dem Lokhersteller Gmeinder aus Mosbach in Baden entwickelte die Deutsche Bundesbahn eine neue Kleinlok (KÖF = Kleinlok mit Ölmotor (Dieselmotor) und Flüssigkeitsgetriebe), die auf dem Prinzip der Köf II aufbaute, jedoch eine größere Leistung hatte und dem aktuellen Stand der Lokomotivtechnik anpasst wurde – es entstand die Köf III bzw. Baureihe 332.

Den Motor lieferten die Motorenwerke Mannheim. Für den Antrieb wählte man zunächst, ebenso wie bei der Köf II, die Kraftübertragung mittels einer Rollenkette auf die Achse. Später stellte man die Kraftübertragung auf Gelenkwellen um, diese Lokomotiven erhielten die Baureihenbezeichnung 333.

Es wurden insgesamt 317 Maschinen der Baureihe 332 gebaut und geliefert, von der Baureihe 333 waren es hingegen nur 251.

  

technische Daten:

Höchtgeschwindigkeit: 45 km/h 
Achsfolge B
Länge (über Puffer): 7,83 m
Motor: MWM Mannheim
Leistung: 240 PS
Getriebe: Voith Geschwindigkeitsgetriebe
  Gmeinder Wendegetriebe
Kraftstoff-Vorrat: 300l Diesel
Gewicht: 21,6 t   

  

 Die Passauer Eisenbahnfreunde haben zwei Lokomotiven der Baureihe Köf III im Bestand:

 

332052 BwPassau 2K   332068 k
332 052   332 068